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1.2.3.4.3. Weitere Informationsmittel im Internet

 

Biografische Datenbanken

Wenn du auf der Suche nach Informationen über Personen bist, sind biografische Datenbanken hilfreich. Biografische Datenbanken findest du in DBIS unter dem Fachgebiet „Allgemein/Fachübergreifend“ in der Rubrik „Biografische Datenbank“. Diese Datenbanken unterscheiden sich durch ihre Auswahlkriterien, z.B. Zeitraum, Personenkreis oder Region. Hier zwei Beispiele:

Munzinger Archiv: Das Archiv enthält mehrere Nachschlagewerke, u.a. das Internationale Biographische Archiv, welches über 26.000 Biografien von Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur verzeichnet.

World Biographical Information System Online (WBIS Online): WBIS Online stellt biografische Kurzinformationen zu mehr als 5 Millionen Personen vom 8. Jahrhundert bis in die Gegenwart zur Verfügung. Es umfasst eine Vielzahl einzelner Nachschlagewerke.

Fachportale

Fachportale sind einen guter Einstieg für die Recherche nach wissenschaftlicher Information. Für einzelne Fachgebiete gibt es bereits Virtuelle Fachbibliotheken. Dort kannst du nach gedruckten und elektronischen Quellen deines Faches recherchieren. Außerdem erhältst du dort häufig auch zusätzliche Informationen wie News, Tagungshinweise u.ä. Den Zugang zu den Virtuellen Fachbibliotheken bekommst du über das Portal Vascoda unter "Fachzugänge".

Die virtuellen Fachbibliotheken werden meist durch Sondersammelgebietsbibliotheken verwaltet, d.h. durch Bibliotheken, die schwerpunktmäßig ein Fachgebiet möglichst umfassend betreuen. Informationen und Zugang zu diesen Bibliotheken bekommst du über Webis .

Links zu Fachportalen findest du auch auf der Homepage der UB Augsburg unter „Informationen zu einzelnen Fächern“ . Dort haben die Fachreferenten neben allgemeinen Informationen zu den Fächern auch empfehlenswerte Internetquellen zusammengestellt.

Eine Auswahl kommunikationswissenschaftlicher und medienpädagogischer Portale:

Foren

Foren dienen dem Austausch und der Archivierung von Ideen, Gedanken, Meinungen und Erfahrungen. Sie widmen sich häufig bestimmten Inhalten und sind normalerweise in verschiedene Themenbereiche untergliedert. Die Teilnehmer hinterlassen Diskussionsbeiträge, die von anderen Teilnehmern kommentiert und beantwortet werden können. Es gibt verschiedene Arten von Internetforen, die sich hinsichtlich der technischen Realisierung und der Art der Kommunikation unterscheiden:

  • Webforen: Internetforen erreichst du über eine Website. Sie erfordern meist eine Registrierung.
  • Mailinglisten: Der Informationsaustausch erfolgt in Form von E-Mails. Viele Listen bieten ein Archiv an, in dem man auch ältere Diskussionsstränge verfolgen kann. Um aktiv teilzunehmen, musst du dich mit deiner eigenen E-Mail-Adresse anmelden.
  • Newsgroups: Das sind Diskussionsforen im Usenet, die nach Themen und Regionen geordnet sind. Du musst dich bei einem Newsserver registrieren, um die Newsgroups zu empfangen.

Mailinglisten und Newsgroups suchen: 

RSS-Feeds

RSS steht für „really simple syndication“, d.h. für eine „wirklich einfache Verbreitung“ von Inhalten. Mit Hilfe von RSS kannst du aktualisierte Inhalte einer Website (z.B. News, Blogeinträge) abonnieren. Die Bereitstellung der Daten bezeichnet man auch als RSS-Feed. RSS-Feeds ersparen dir Zeit, da du nicht mehr alle Websites einzeln aufrufen und selbst nach neuen Informationen suchen musst. Du abonnierst die RSS-Feeds, die dich interessieren und lässt dir diese Infos, z.B. Nachrichten, neue Einträge in einem Weblog oder Neuerwerbungen aus einem Katalog, einfach zuschicken.

Um die Daten zu lesen, benötigst du einen Feedreader. Darunter versteht man Programme, die RSS-Feeds einlesen und anzeigen. Teilweise sind sie direkt in deinen Browser integriert, aber es gibt aber auch externe oder Online-Feedreader. Die Online-Angebote haben den Vorteil, dass du von überall aus darauf zugreifen kannst.

Online-Feedreader:

Social Bookmarks und Linksammlungen

Linksammlungen werden von einzelnen oder verschiedenen Personen bzw. Institutionen zusammengestellt. Sie sind hinsichtlich des Umfangs ganz unterschiedlich. Beachte dabei, dass die Auswahl immer subjektiv und nie vollständigist. Auch können sich inaktive (veraltete) Links in den Sammlungen befinden. Eine moderne Form der Linksammlung sind Social Bookmarks, d.h. Lesezeichen, welche der Sammelnde mit anderen teilt. Die Bookmarks werden von verschiedenen Anbietern auf ihren Plattformen gespeichert. Dort kann man eigene Links sammeln oder in den Zusammenstellungen anderer Nutzer suchen. Die Bookmarks können kommentiert werden und werden mit Hilfe von Begriffen (tags) inhaltlich beschrieben. Du suchst in diesen Sammlungen mit tags nach Links für die diese Begriffe verwendet wurden. Die Links, ihre Kommentierung und die Inhalte der Websites werden anders als bei Suchmaschinen nicht indiziert.

Dein Vorteil ist, dass du auf deine Lesezeichen in diesen Bookmarking-Diensten rechnerunabhängig von überall aus zugreifen kannst. Zudem werden die Links kollektiv und öffentlich gesammelt. Du findest durch das Stöbern in den Lesezeichen anderer Nutzer oft interessante Seiten zu einem Thema, auf die du sonst nicht gestoßen wärst.

Einige bekannte Bookmarkdienste:

Weblogs

Ein Weblog oder kurz Blog ist ein öffentlich im Internet geführtes Tagesbuch; es kann von einer Person oder einer Gruppe betrieben werden. In Weblogs werden häufig eigene Meinungen, aber auch Berichte und Verweise auf weitere Quellen festgehalten. Weblogs können daher für die Recherche ein interessantes Informationsmittel sein, da sie sich mit verschiedenen Aspekten eines Themas auseinander setzen und weiterführende Informationen bieten. Blogs sind meist sehr aktuell und einfach zu bedienen, man muss aber berücksichtigen, dass sie fast immer sehr subjektiv sind.

Es gibt Suchmaschinen, mit denen man Weblogs suchen kann:

Websites

Websites, z.B. von Privatpersonen, Organisationen, Firmen, Verbänden oder Vereinen, können für dich wichtige Informationen zu deinem Thema enthalten. Du findest Websites durch Suchmaschinen, Linksammlungen und Bookmarkdienste oder auch durch persönliche Empfehlungen.

Wikis

Wikis ermöglichen es vielen Autoren, gemeinsam an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Sie werden meist für Erfahrungsaustausch und Wissenssammlung benutzt. Unter Wiki versteht man eine Sammlung von Webseiten, die mit Hilfe einer Wiki-Software verwaltet werden. Die Handhabung ist einfach gestaltet, damit jeder leicht mitarbeiten kann. Die Nutzung findet meist durch einen kleinen, eingeschränkten Kreis statt, z.B. in einer Firma oder bei einem Projekt in der Uni.

Einige Beispiele:

Stärken der Informationsmittel im Internet

Die Stärken der einzelnen Informationsmittel haben wir dir in einer Überblickstabelle noch einmal zusammengestellt. Sie kann dir bei der Entscheidung helfen, wann du welches Informationsmittel am besten für deine Recherche verwendest.


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